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Google Bewertungslink, QR-Code oder NFC — was ist wann sinnvoll?
Es gibt drei Wege, Kunden zur Google-Bewertung zu bringen: den Bewertungslink (per Mail, WhatsApp oder auf dem Beleg), den gedruckten QR-Code und den NFC-Aufsteller. Alle drei führen zum selben Google-Fenster — aber sie unterscheiden sich massiv in Reibung, Reichweite und Einsatzort. Dieser Guide zeigt, was wann sinnvoll ist (und warum die Antwort meistens „Kombination“ lautet).
Die drei Wege im Überblick
| Kriterium | Bewertungslink | QR-Code | NFC |
|---|---|---|---|
| Einsatzort | Digital: E-Mail, WhatsApp, Rechnung, Signatur | Print & vor Ort: Flyer, Beleg, Tischkarte, Schaufenster | Vor Ort: Tresen, Tisch, Empfang |
| Reibung für den Kunden | Ein Klick — aber erst, wenn die Nachricht gelesen wird | Kamera öffnen, zielen, Link antippen (~20 Sek.) | Handy dranhalten, fertig (~10 Sek.) |
| Timing | Zeitversetzt — oft Stunden nach dem Besuch | Im Moment des Besuchs | Im Moment des Besuchs |
| Geräteabdeckung | Jedes Gerät mit Browser | Jedes Smartphone mit Kamera | iPhone ab XS, fast alle Android-Geräte |
| Änderbarkeit | Jederzeit (Link neu verschicken) | Nur bei dynamischem QR — statischer Druck ist fix | Nur bei dynamischer Weiterleitung im Chip |
| Kosten | Kostenlos | Druckkosten | Hardware einmalig |
Wann der Link reicht
Der pure Google-Bewertungslink ist ideal für digitale Kundenbeziehungen: Onlineshops, Handwerker mit Rechnungs-Mail, Dienstleister mit WhatsApp-Kontakt. Kostenlos, sofort einsetzbar — aber er erreicht Kunden zeitversetzt, wenn der Besuchseindruck schon verblasst. Für Laufkundschaft vor Ort ist er allein zu schwach.
Wann der QR-Code gewinnt
Der QR-Code für Google-Bewertungen glänzt überall, wo gedruckt wird: Speisekarte, Kassenbon, Flyer, Verpackung, Schaufenster. Er funktioniert mit jedem Smartphone und kostet nur den Druck. Sein Nachteil: Kamera öffnen und zielen ist spürbare Reibung — und ein statisch gedruckter Code ist für immer an sein Ziel gebunden. Wichtig also: dynamischen QR-Code verwenden.
Wann NFC unschlagbar ist
Am Point of Sale — Tresen, Tisch, Rezeption — schlägt NFC alles: Handy dranhalten, Benachrichtigung antippen, bewerten. Keine Kamera, kein Zielen. Genau deshalb kombinieren unsere Tapenda-Aufsteller NFC und QR auf einem Schild: NFC für die schnelle Mehrheit, QR als Fallback für ältere Geräte — mit dynamischer Weiterleitung, deren Ziel du jederzeit im Kundenkonto änderst.
Entscheidungshilfe
Fazit
Link, QR und NFC sind Werkzeuge für unterschiedliche Momente: der Link für digitale Nachsorge, QR für Print, NFC für den Vor-Ort-Moment mit der geringsten Reibung. Betriebe mit Ladengeschäft fahren mit der Kombination am besten. Wie du danach systematisch Bewertungen sammelst, zeigt der Praxisleitfaden für Gastro & Einzelhandel.
Häufige Fragen
- Was konvertiert besser: QR-Code oder NFC?
- Vor Ort konvertiert NFC in der Regel besser, weil die Reibung geringer ist: Handy dranhalten statt Kamera öffnen und zielen. Der QR-Code bleibt als Fallback für ältere Geräte und für Printmaterial unverzichtbar.
- Ist der Google-Bewertungslink kostenlos?
- Ja. Google stellt den direkten Bewertungslink für jedes Unternehmensprofil kostenlos bereit — du findest ihn im Google-Unternehmensprofil unter „Rezensionen erhalten“.
- Kann ich das Ziel eines gedruckten QR-Codes ändern?
- Nur wenn er als dynamischer QR-Code angelegt wurde, der auf eine Weiterleitung zeigt. Ein statisch generierter Code ist dauerhaft an die einkodierte URL gebunden — bei Änderung musst du neu drucken.
- Brauchen Kunden eine App für NFC?
- Nein. Moderne Smartphones (iPhone ab XS, fast alle Android-Geräte) lesen NFC-Tags nativ: kurz dranhalten, Benachrichtigung antippen — der Bewertungsdialog öffnet sich im Browser.


